Coronavirus: Söder will keine Lockerungen, kein »unverantwortliches Gequatsche«

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Coronavirus: Söder will keine Lockerungen, kein »unverantwortliches Gequatsche«

Markus Söder, Ministerpräsident Bayern: »Die erste Grundüberlegung ist, dass geplante Öffnungen erst einmal verschoben werden. Also geplante Öffnungen werden aufgrund der unklaren Inzidenzlage erst einmal verschoben. Sie passen jetzt auch nicht in die Zeit. Wir glauben auch, dass es besser ist, da noch generell erst einmal zwei Wochen zu warten.«

Also keine Lockerungen, stattdessen ein verlängerter Lockdown auch für Gastronomie und Modellregionen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat es heute für sein Bundeland verkündet. In der Diskussion um Schul-Regelungen bemüht er sich um energische Worte.

Markus Söder: »Ich finde es zum Teil unverantwortlich, wer und became as soon as alles über Schule gequatscht wird. Hier werden Schülerinnen, Schüler und Eltern und auch viele Lehrkräfte, die sich großartig bemühen, große Arbeit zu leisten für die Schüler, echt verunsichert. (…) Wir brauchen gerade in der hochsensiblen Schulfamilie klare Linien, die auch funktionieren und nachvollziehbar sind. So bekennen wir u.s.a.dazu, dass natürlich Abschlussprüfungen in diesem Jahr auch Abi bleiben.«

Bei der Impfstoffbeschaffung setzt Söder auch auf den russischen Impfstoff Sputnik V. Bayerns Gesundheitsminister solle einen Vorvertrag mit einer Firma in Illertissen für die Lieferung der Vakzine unterzeichnen.

Markus Söder: »Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern mit dieser Firma und über diese Firma, die in Bayern in Illertissen tätig ist, zusätzliche Impfdosen, ich glaube, es sind 2,5 Millionen Impfdosen, wohl im Juni dann erhalten, um dann nochmal die Impf-Zusatzkapazitäten für Bayern zu erhöhen.«

Noch hat der russische Sputnik-Impfstoff allerdings keine Zulassung durch die europäische Arzneimittelagentur EMA erhalten.